Caroline Freisfeld Brahmfeld & Gutruf, Nicole C. Unger NCU Immobilien, Kristina Tröger CeU-Präsidentin, Chris Boos arago, Sabine Menges-Rosowski Nokia, Marina Tcharnetsky Cebcon Technologies

Auf Einladung der Präsidentin und Initiatorin des Club europäischer Unternehmerinnen e. V. (CeU), Kristina Tröger, kam Deutschlands bester Experte und visionärer Vordenker für Künstliche Intelligenz ins Hotel Vier Jahreszeiten.

Chris Boos, CEO arago GmbH, ein Hidden Champion des digitalen Zeitalters, sprach zum Thema „Was wir mit künstlicher Intelligenz verändern können“ vor über 120 Unternehmerinnen und Gästen.

Zunächst wollte Chris Boos mit drei Vorurteilen über Künstliche Intelligenz aufräumen: 1. Maschinen seien nicht intelligent, sondern „dumme Büchsen“. Das einzige, was sie täten, sei Daten gegen vorgegebene Verständnisstrukturen zu vergleichen. „Menschen überschätzen Maschinen.“ 2. Der menschliche Versuch, die „Funktionalität von Maschinen mit Gehirnen zu erklären“, sei grundfalsch und werde der Komplexität des menschlichen Gehirns in keiner Weise gerecht. Bevor „eine Maschine entwickelt wird, die ein eigenes Ich hat“ vergingen laut Chris Boos „noch mindestens 150 Jahre“. Deshalb sollten wir keine Angst vor Maschinen haben. Und 3. Keine Maschine mit einem Algorithmus könne alle Probleme lösen, sondern es funktioniere nur eine Problemlösung pro Algorithmus. Deshalb sei der Mensch mit der Breite seiner Fähigkeiten sehr gut aufgestellt. Überhaupt ist Chris Boos der Überzeugung, dass Maschinen den Menschen nicht wirklich Konkurrenz machen, sondern sie sinnvoll ergänzen. Denn „alles was für Menschen leicht ist, ist für Maschinen schwer und anders herum“. Deshalb müsse gerade ein Industrieland wie Deutschland die Stärken der Künstlichen Intelligenz erkennen und für sich nutzen. Natürlich würde es eine Phase geben, in der es zu einer Transformation der Wirtschaft kommt. Aber je nachdem, wie wir uns darauf einstellten, könne diese positiv gestaltet werden. Es ergäben sich nämlich neue Einsatzchancen außerhalb leicht programmierbarer Arbeiten, die dem Naturell des Menschen mehr entgegenkämen und letztendlich zu einer größeren Zufriedenheit führen würden. Entsprechend ist er überzeugt davon, „dass es auch in Zukunft genug Jobs geben wird“. Denn Boos ist sich sicher: „Kreativität bleibt menschlich.“ Eltern von Kindern rät er die Neugier der Kinder zu fördern und das sich ausprobieren. Breite Bildung mit einem allgemeinen Grundverständnis sei wichtig und keine vermeintlichen fachspezifischen „Supertechniken“.

In der sich wie üblich anschließenden Diskussion mit dem Publikum ging Chris Boos auf viele Fragen und Sorgen ein. Dabei waren die geladenen Ladies und Gäste beeindruckt von der eloquent-spritzigen Art von Chris Boos, wichtige Themen der Künstlichen Intelligenz gut verständlich zu erklären. Bis in die späten Abendstunden wurde, wie beim CeU üblich, in gelöster Atmosphäre und bei gewohnt hervorragendem Essen des Hotels Vier Jahreszeiten über das Thema des Abends und miteinander diskutiert.

 

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