Jean-Claude Biver LVMH mit Buch, Kristina Tröger CeU-Präsidentin

Auf Einladung von Präsidentin und Initiatorin des Club europäischer Unternehmerinnen e.V. (CeU), Kristina Tröger, war ein absoluter Star seiner Branche ins Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten gekommen: Der von renommierten Zeitungen wie dem Handelsblatt zum Uhren-Papst gekrönte Jean-Claude Biver, Schweizer Unternehmer, Manager und Autor, seit 2012 Präsident der Schweizer Uhrenfirma Hublot (LVMH) und Leiter des Uhrengeschäfts von LVMH, verantwortlich für die Uhrenmarken TAG Heuer und Zenith, sprach vor über 130 geladenen Unternehmerinnen und Gästen über sein Erfolgsrezept: „Die Liebe als Führungskonzept des Unternehmers“.

Der 68jährige erläuterte auf mitreißende und authentische Art und Weise, wie er Liebe definiert und wieso sie für ihn Basis seines Erfolges auch als Unternehmer ist. Die Grundpfeiler seiner Philosophie sind dabei folgende drei Gebote: Teilen, Verzeihen und Respekt. Teilen heißt für ihn, den Erfolg des Unternehmens seinen Mitarbeitern zuzuschreiben und sie dafür zu honorieren: verbal und materiell. Und Misserfolge auf seine Schultern zu laden, und nicht die Verantwortung dafür anderen zuzuschieben. Nach seiner Überzeugung ist ein „echter Chef nur der, der alle Irrtümer auf sich nimmt und den Erfolg weitergibt.“ Denn: „Ein echter Chef braucht sich nicht mit Erfolgen zu schmücken, er ist ja schon Chef. Er hat das Privileg.“ Nach seiner Erfahrung bringen nur top motivierte Mitarbeiter Erfolg, und am besten motiviert er sie dann, wenn er den Erfolg mit ihnen teilt, und den Druck des Irrtums wegnimmt. Und das ist dann auch wesentlicher Teil seines zweiten Gebotes: Er verzeiht seinen Mitarbeitern Fehler. Erfolg braucht nach Bivers Überzeugung Energie und Dynamik. Mit seinen Worten gesprochen: „Ohne Dynamik gibt es keine Energie und keinen Erfolg. Dynamik bringt aber immer auch Irrtümer mit sich.“ Deshalb müsse ein Chef Fehler verzeihen, sonst erstarre das Unternehmen. Und schließlich brauche es, als drittes Gebot, Respekt, v.a. für die Mitarbeiter. Die Mitarbeiter müssten glücklich und zufrieden sein, sonst könne das Unternehmen keinen Erfolg haben.


Jean-Claude Biver schaffte es auf sehr humorvolle und charmante Weise, seine Führungsphilosophie den geladenen Ladies und Gästen näherzubringen. Mit vielen Beispielen aus der Praxis unterlegte er seine Philosophie, und zeigte, wie er es geschafft hat, sein Lebensprinzip auch und gerade unternehmerisch umzusetzen. Bivers Vortrag begeisterte alle Anwesenden, und angeregt von dem Gehörten gab es, wie beim CeU üblich, noch viele intensive und fröhliche Gespräche in schöner Atmosphäre und bis in den späten Abend.

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