Bei strahlendem Sonnenschein und wunderbar fröhlicher Stimmung folgten 100 geladene Gäste der Einladung von Kristina Tröger, der Präsidentin des Clubs europäischer Unternehmerinnen (CeU), auf die herrliche Dachterrasse des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten.

Bei einem köstlichen Aperitif in fröhlichem Orange, der Farbe des Clubs, läuteten die Teilnehmer die diesmalige, hochspannende Veranstaltung ein: Mit den hochkarätigen Gästen Brigitte Engler vom City Management Hamburg, Florian Braun von Unger/Uzwei, Benjamin Freisfeld von Brahmfeld & Gutruf, Wilko Schwitters von Bornhold/Der neue Beckmann und Timo Weber vom Alsterhaus wurde, moderiert von Kristina Tröger, ein erstklassig besetztes Symposium zur „Zukunft des Einzelhandels“ durchgeführt.

Die Podiumsgäste waren sich einig, dass schon seit Jahren ein enormer Wandel im Einzelhandel stattfindet. Dazu trägt nicht nur der Online-Handel bei, sondern auch veränderte Konsumgewohnheiten der Kunden sowie ein immer größer werdender Wettbewerb mit neu entstehenden Einkaufszentren oder den großen Handelsketten. Dies führt dann auch dazu, dass, wie Wilko Schwitters, dessen Bornhold vor dem Umzug ans Alsterufer steht, meinte, viele Vermieter dazu neigen, die Mieten deutlich zu erhöhen. Dadurch wird die Lage insbesondere für Familienbetriebe immer weiter erschwert. Diese Entwicklung bedauerte Brigitte Engler sehr, denn nicht nur sie sieht, dass „gerade inhabergeführte Läden das Salz in der Suppe“ der Innenstädte sind. Doch der stationäre Handel hat nach Überzeugung des Podiums eine große Chance in Zukunft zu bestehen, wenn er es schafft, Emotionen zu wecken und verschiedenartig zu sein. Diese Überzeugung wird dadurch untermauert, dass die Podiumsgäste große Investitionen durchführen.

Florian Braun verwies auf den deshalb durchgeführten kompletten Umbau und das andere Sortiment von Unger. Und das Alsterhaus wird etwa 80 Mio. EUR in seinen Umbau investieren, welcher laut Timo Weber durchgeführt wird, um „den WOW-Effekt wieder hervorzurufen“. Dazu gehört für Benjamin Freisfeld auch, als Unternehmen für den Kunden unverwechselbar zu sein, und verwies auf das durch Eigenkreationen geschaffene und ein Alleinstellungsmerkmal darstellende Sortiment von Brahmfeld & Gutruf.
Besonderen Bedarf sahen die Podiumsgäste übereinstimmend im Ausbau des gehobenen Tourismussegments, sowie des außereuropäischen Anteils an Touristen in Hamburg. Die Elbphilharmonie kann dabei eine wichtige Rolle spielen, aber auch der Ausbau des Gesundheitstourismus, und verstärkte Werbung für Hamburg gerade im außereuropäischen Raum. Und als selbstgeschaffenes Problem wurden die rigiden Vorgaben bzgl. der Begrenzung auf vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr benannt: Da zeigt sich eine Großstadt wie Berlin, mit der Hamburg auch im Wettbewerb um Touristen steht, mit doppelt so vielen verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr deutlich flexibler.
Im Zuge der offen und humorvoll geführten Diskussion entwickelte sich auch ein reger Austausch mit den Zuhörern, so dass zum Abschluss der Veranstaltung alle Gäste des Abends von den Inhalten der Veranstaltung und dem gelungenen Rahmen hellauf begeistert waren.

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